Rückenschmerzen und der Ischiasnerv

Der Ischiasnerv beginnt an der Lendenwirbelsäule und läuft entlang des äußeren Hüftbereichs durch den Oberschenkel bis zum Knie. Aufgrund seiner Lage wird der Ischiasnerv auch Hüft- oder Sitzbeinnerv genannt. Der Auslöser von plötzlich auftauchenden Rückenschmerzen an der unteren Wirbelsäule - vor allem beim Heben von schwereren Lasten oder ungewohnter Haltung - ist häufig ein eingeklemmter Ischiasnerv. Die Schmerzen können im gesamten Bereich des Ischiasnervs auftreten, deshalb sind unterschiedliche Symptome möglich, der Schmerz kann also auch bis in die Beine ausstrahlen.

Ursachen für einen eingeklemmten Ischiasnerv

Die Gründe für einen eingeklemmten Ischiasnerv können verschiedener Art sein: Durch eine Verschiebung der Gelenke oder einen Bandscheibenvorfall drücken Wirbel auf den Ischiasnerv, dabei können Schmerzen in allen Regionen entstehen, durch die der Ischiasnerv geht.

Ursachenforschung

Der Arzt sollte dringend eine gründliche Untersuchung durchführen. Angefangen beim Abtasten der Wirbelsäule bis hin zum Röntgen, der Computer- oder Magnetresonanztomografie. Als Ursachen kommen häufig Verschleißerscheinungen zutage, bedingt durch das immer bequemer werdende Leben des Menschen, das einhergeht mit der ständig ansteigenden Körpergröße. Dadurch, dass der Mensch immer größer wird, und der Körper - in dem Fall die Wirbelsäule - sich dem Wachstum so schnell nicht anpassen kann entstehen immer mehr Fehlbelastungen, vor allem in den Gelenken.

Weitere Ursachen für Schmerzen am Ischiasnerv können Veränderungen am Skelett sein, bedingt durch genetische Defekte oder Unfälle. Ist beispielsweise ein Bein länger als das andere oder stehen Hüfte oder Becken schief, wird die Wirbelsäule im Lendenbereich unterschiedlich stark belastet. Die Wahrscheinlichkeit von Wirbelverschiebung oder Bandscheibenvorfälle ist so sehr viel höher. Leidet ein Patient an einer oben aufgeführten Fehlstellung, kann dieser mit therapeutischen Maßnahmen wie Einlagen oder erhöhten Absätzen entgegen gewirkt werden. Außerdem ist der Gang zum Physiotherapeuten ratsam, ein Therapeut erkennt die Fehlhaltungen schnell und kann durch gezieltes Training und einfache Übungen Hilfestellungen geben.

Rückenschmerzen Vorbeugung

Am besten vorbeugen kann man mithilfe von gezieltem Training, sodass die Muskeln die Gelenke besser schützen können. Ein schwacher Rücken ist viel gefährdeter als ein gut trainierter.